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Die, in der die Frühlingsgefühle die Kontrolle übernehmen

Wissen Sie: Frühlingsgefühle sind ja Doping fürs Gemüt. Die ersten Sonnenstrahlen wirken wie ein aphrodisierendes Aufputschmittel, das die Leute statt grantig plötzlich gampig macht. Bei mir ist das nicht anders, im Gegenteil. Ich bin ein Frühlingsgefühl auf zwei Beinen und erlebe jedes Jahr meine vorzeitigen Wechseljahre, wenn beim Wechsel der Jahreszeiten auch meine Persönlichkeit wechselt und ich mich wie ein postpubertäres Duracell-Häschen mit ADHS-Syndrom benehme. Hoppla!

Wo ich sonst sehr darauf bedacht bin, mich anständig zu benehmen und zu artikulieren, verliere ich im Frühling von einem Tag auf den anderen die Kontrolle über meine gute Erziehung und mein Sprachzentrum. Dann flutschen mir zügellos Sprüche raus, die man sonst nur von einem schlüpferlosen It-Girl bei drei Promille auf dem roten Teppich erwarten würde. Es ist der Fluch des Frühlings, wenn ich zum Opfer meiner Hormone mutiere und in einer verbalen Falle gefangen bin: Woher bitte soll ich wissen, was ich denke, wenn ich es erst höre, wenn ich es sage? Hoppla!

 Ich habe einen hohen Verschleiß an Schlagzeugern.

Und dann passieren mir lauter Dinge, für die ich mich fremdschämen würde, wenn sie einem anderen passieren würden. Kleine Augenblicke mit großen Peinlichkeiten, in denen meine Hormonlanze statt meines Hirnes aus mir spricht. So wie neulich auf einem Konzert. Ein Typ, den ich erst an diesem Abend über Freunde kennen gelernt hatte und der mir daher fremd war, begutachtet kritisch die Band, bewunderte das Solo des Drummers und sagte beiläufig: „Ich hab früher auch Schlagzeug gespielt“. Woraufhin jemand wie aus der Pistole geschossen antwortete: „Das trifft sich gut. Ich habe einen hohen Verschleiß an Schlagzeugern.“ Erst als ich seine konsternierte Miene sah, wurde mir klar, dass ich das gesagt hatte. Hoppla!

Oder an anderer Stelle bei einer Medienveranstaltung, als ein Typ auf mich zueilte und sagte: „Jasmin, wie schön, dich zu sehen!“ Ich versuchte verzweifelt, sein Gesicht zuzuordnen, doch vergebens. „Du kannst dich wirklich nicht an mich erinnern?“ fragte er, tief in seiner Mannesehre gekränkt. Doch bevor ich entschuldigend fragen konnte, wer er denn nun sei, schoss ein Geistesblitz durch mein hormonlastiges Gehirn und ich sagte dröhnend: „Ach, hatten wir mal Sex?“ Hatten wir natürlich nicht, aber vielleicht war gerade deshalb sein Lachen etwas gequält – und er umgehend verschwunden. Hoppla!

 Hoppla!

Dabei folgen meinen Worten ja keine Taten. Meine Frühlingsgefühle bleiben trotz Unsitte stets sittlich. Es ist ein Flirt mit der Möglichkeit, aber nicht mit der Umsetzung dieser. Ein Spiel, bei dem es nicht ums Gewinnen, sondern nur ums Spielen geht, wo man weiß: Am Schluss passiert eh nichts, aber es war trotzdem schön. Flirten via Fantasie, aber ohne Fortsetzung! Deshalb bin ich jetzt schon ein bisschen traurig, dass der Frühling bald vorbei ist. Denn wenn der Sommer mit seiner drückenden Hitze kommt, wird mich wieder eine Trägheit erfassen, die das Gros an Möglichkeiten im Frühling unmöglich macht. Deshalb freue ich mich jetzt schon auf den ersten Sonnenstrahl 2011, wenn ich mich wieder übermütig und out of control für mich selbst fremdschämen werde. Hoppla!


 

(Erschienen in: „Kärntner Monat“, Ausgabe 04/2010)

Die, in der sich primäre Geschlechtsorgane aus sekundären Gründen begegnen

Wissen Sie: Kärnten ist ja berühmt für seine Lebensqualität. Und das schreibe ich nicht nur als gebürtige Klagenfurterin, sondern weil es tatsächlich stimmt. In Kärnten haben wir unzählige Höhen und Tiefen, sprich: Berge und Seen, wir haben des Glockners Eisgefilde, der Matten herrlich Grün, der Karawanken Felsenwand, ja ja, alles Kärntner Heimatland. Wir wohnen halt da, wo andere Urlaub machen. Aber es gibt noch einen Grund, hier zu leben. Sex! Der „Durex Local Report“ vor ein paar Jahren ergab: In Kärnten wackeln die Betten. Wir bringen im Durchschnitt 116 Mal im Jahr die Matratzen zum Glühen und sind Sexweltmeister in Österreich, während andere Bundesländer jämmerlich im Off verschwinden. Ja ja, dort, wo Tirol (oje, nur 96 Mal) an Salzburg (ätsch, nur 89 Mal) grenzt …

Und genau das sind die Grenzen, an die ich immer stoße (und nein, das war keine Metapher für Sex). Treue Leser dieser Kolumne wissen: Ich pendle zwischen Österreich und Deutschland, und nein, das ist gelogen, denn ich pendle zwischen Wien und Berlin – und das ist etwas völlig anderes. Denn wo Wien (Berlin) draufsteht, ist noch lange nicht Österreich (Deutschland) drin. Worauf ich hinaus will: Es ist nicht nur die Landesgrenze, die uns trennt. Auch nicht der Hang der Piefke zu Socken in Sandalen oder das Klischee des bärtigen Ösis mit Talent zur Langsamkeit. Nein, nein, die Wahrheit liegt tiefer. Genau da, wo primäre Geschlechtsorgane sich aus sekundären Gründen begegnen.

Ich erkläre das lieber mal: In Berlin könnte ich mich nackt auf ein Auto legen – und alles, was passieren würde, wäre, dass ein Typ vorbei kommt und gelangweilt fragt, ob ich mal Feuer habe. In Österreich hingegen brauche ich nur in meiner Handtasche nach meinen Zigaretten suchen – und bin umringt von einem Haufen Kerlen, die mir weismachen wollen, dass sie bei der Zigarette danach den Teil davor am besten beherrschen.

Sie verstehen, worauf ich hinaus will? Ich sag es mal so: Sex zwischen den Ländern, also Sex zwischen Österreichern und Deutschen – vergessen Sie es lieber gleich. Unterschiedlicher geht es nicht, das Interesse der einen hadert proportional mit den Vorstellungen der anderen. Nehmen wir das Thema Kinderkriegen. Der Berliner an sich kann nicht genug davon kriegen. Es gibt dort mittlerweile tatsächlich Bezirke, wo es mehr Kinder als Drogendealer gibt – und fragen Sie mich lieber nicht, wie ich das finde. Der Berliner an sich denkt: Je mehr Kinder, desto besser. Ihr einziges Problem: Sie müssen Sex haben, um Kinder zu kriegen. Verdammt! Im Gegensatz dazu die Österreicher. Die wollen permanent Sex. Immer und überall, in jeder Situation, mit jedem Menschen, mit jeder Partei (öhm!). Es gibt nur ein Problem: die Konsequenz daraus. Kinder? Gott verhüte!

Sie fragen sich, warum ich noch Single bin? Jetzt wissen Sie’s. Und wenn ich mich demnächst auf einem Auto räkle, sehen Sie lieber weg. Ich verspreche, ich bin nackt.


 

(Erschienen in: „Kärntner Monat“, Ausgabe 06/2010)

Die, in der ich eine unheilbare Geschlechtskrankheit vortäusche

Wissen Sie: Es heißt ja, dass bei einer Frau ab 30 die Wahrscheinlichkeit größer ist, von einem Terroristen erschossen zu werden, als einen Partner zu finden. Als ich unlängst jenen schicksalsschwangeren Geburtstag feierte, kam ich also nicht umhin, mich zwiegespalten zu fühlen, da ich von da an in jedem sich mir nähernden Man entweder einen potentiellen Traummann oder einen Terroristen vermute. Beides setzt mich seitdem etwas unter Druck. Weil ich mir gerne Zeit lassen würde – beim Verlieben und beim Sterben. Trotzdem hatte ich das dringende Gefühl, gegen diese Statistik anzustinken und einen Partner zu finden, bevor ich eines Tages erschossen werde. Daher ließ ich mich auf ein Experiment ein – und datete blind, also ohne den jeweiligen Mann vorher zu kennen. Seitdem ergänze ich das Sprichwort „Liebe macht blind“ mit „Blind Dates machen blinder“. Lesen Sie selbst, warum.

 Zukunftspläne mit Haus, Hund und Hometrainer

Blind Date 1: Typ Langzeit-Single (der schlimmste Kandidat, weil er es nicht aus Passion ist, sondern keine andere Frau ihn haben will). Die miesesten Voraussetzungen für ein Date, was mir jede weitere Ausführung des Abends erspart. Vielleicht soviel: Er wollte mich sofort heiraten. Auf der Stelle und mit allem drum und dran. Als er mich beim Kellner seines Vertrauens als Verlobte vorstellte, versuchte ich, ihn mir schön zu trinken, doch ich scheiterte kläglich, da seine Zukunftspläne mit Haus, Hund und Hometrainer mich chronisch ernüchterten. Ich sagte Ja, als er mich nach vererbbaren Geisteskrankheiten in meiner Familie fragte, und als er noch immer unser Leben plante, täuschte ich eine unheilbare Geschlechtskrankheit vor. Danach brachte er mich schnell nach Hause.

Blind Date 2: Typ Lonesome Cowboy. Eine zufällige Bekanntschaft aus dem Zug und so gut aussehend, dass ich heimlich überlegte, wie es wäre, von der Bahn wegen sexueller Belästigung verhaftet zu werden. Ich hatte aber meine Hormone unter Kontrolle und verabredete mich mit ihm – mit Kribbeln im Bauch und der Hoffnung, dass er ein Vielleicht ist. Aber: Je früher die Peinlichkeiten, umso schlimmer das Date. Es war Valentinstag, als wir uns trafen, und da wir dieses Detail vergessen hatten, waren die ersten Minuten des Abends äußerst unangenehm, da der italienische Kellner in minutenlangen Arien das Liebesmenü des Abends anpries, das nicht nur teuer war, sondern auch aphrodisierend wirken sollte, was er mehrmals betonte und uns die Schamesröte ins Gesicht trieb. Der Rest des Abends, also eigentlich unser komplettes Date, war steif und endete mit einem Händedruck und seinen Worten „Wir bleiben in Kontakt“, was in etwa dasselbe ist, wie eine unheilbare Geschlechtskrankheit vorzutäuschen.

Was lernen wir daraus? Dass sich Liebe nicht planen lässt. Sie schlägt dann ein, wenn es vorgesehen ist, egal ob bei Blind Dates oder bei der zehnten Verabredung. Momentan verzichte ich auf Blind Dates. Ich will den Mann, der ein mögliches Vielleicht ist, zumindest ein kleines bisschen kennen, damit ich einschätzen kann, was mich erwartet. Lieber lasse ich mir im Vorfeld durch Sicherheits-Telefonate oder -Mails die Augen öffnen und verliere dabei einen kleinen Hauch Spannung, als nochmals so „blind“ überrascht zu werden.


 

(Erschienen in: „CHICA“, Ausgabe 02/2009)

Die, in der ich 13 mal (dazwischen) komme

Wissen Sie: Es ist Samstag und mein Telefon klingelt. Da es halb zwei in der Nacht ist, bin ich etwas verwundert – noch verwunderter bin ich allerdings über den Anrufer. Denn es ist der S. – und meine erste Reaktion ist lautes Lachen. Warum? Das ist eine peinliche Geschichte des Dramas „Mein Handy, Prosecco & ich“.

  1. Akt: Es ist doch so: Frauen sind kommunikativ und emotional. Und multitaskingfähig. Was bedeutet, dass sie mehrere Sachen gleichzeitig tun können. Mit der Freundin über das Kamasutra diskutieren, sich die die Zehennägel lackieren und parallel siebzehn Folgen „Sex and the City“ gucken. Wenn eine Frau jedoch versucht, andere Dinge gleichzeitig zu machen – zu viel trinken, zu viel fühlen, zu viel telefonieren –, wird aus dieser Multitaskingfähigkeit der Fluch, betrunken seinen Exfreund anzurufen, um ihm zu sagen, dass er schlecht im Bett war. Mit dem Hinweis, dass es doch auf die Größe ankommt. Oder um ihm mit einer Trillerpfeife – tröörööööt! – einen Tinitus zu verschaffen. Es gibt aber noch mehr Möglichkeiten, sich zu blamieren. Ich bin Weltmeister darin.
  1. Akt: Ein Abend im April. Ich hatte einen miesen Tag und den Prosecco kalt gestellt. Nach einem Glas geht es mir besser. Nach dem dritten fühle ich mich wie neu. Und nach dem siebten Glas bin ich kommunikativ, emotional – und beschließe, den S. anzurufen. Uns verbindet eine Freundschaft – und manchmal kommt uns Sex dazwischen. Sex ist aber nicht der Grund, warum er mir in den Sinn kommt, denn er hat eine Freundin (und ich bin zu betrunken). Es ist die Art Einsamkeit, die entsteht, wenn man zu viel Prosecco getrunken hat. Also rufe ich an. Zwar zeigt mir ein Blick in den Spiegel, dass ich schiele und vier Augen habe, aber hey, was soll’s. Leider hebt er nicht ab, und ich falle promilleschwer ins Bett.
  1. Akt: Am nächsten Morgen fühle ich mich, als würden Tokio Hotel auf meinem Kopf durch den Monsun gehen, und als ich meine Mailbox abhöre, will ich freiwillig mit Bill Kaulitz ans Ende der Welt. Denn wie mir der S. etwas ungehaltenen mitteilt, habe ich ihn 13 Mal angerufen. Das findet er nicht so lustig, weil er schlafen wollte. Mit seiner Freundin. Ich war in dieser Nacht die einzige, die (dazwischen) gekommen ist. 13 Mal. Peinlich! Nachdem ich mich drei Tage lang geschämt habe, beschließe ich, dem S. aus dem Weg zu gehen. Und seiner Freundin – sicher ist sicher.

Ach ja, warum ich lachen musste, als S. um halb zwei anrief? Weil wir jetzt quitt sind. Auf der Mailbox klingt er um halb zwei Uhr morgens nicht ungehalten, sondern betrunken. Und willens, dieses Mal mit mir zu schlafen. Vermutlich 13 Mal. Weil auch bei Männern die Kombination von Alkohol, Emotionen und Handy peinlich sein kann. Touché!


 

(Erschienen in: „CHICA“, Ausgabe 06/2008)

Die, in der ich mich nach zwei Wochen Online-Ehe wieder scheiden lasse

Wissen Sie: Ich hab mir ja vorgenommen, mich demnächst zu binden. So richtig und mit allem, was dazugehört. Eine lange Beziehung statt kurzer Leidenschaft, große Gefühle statt kleinen Gspusis – ich will quasi meine persönliche Katharsis vom Lebensabsturzpartner zum Lebensabschnittspartner durchlaufen. JETZT! Ich bin seit fünf Jahren Single und hab die Nase voll von der bescheuerten Balzerei, der sexuellen Selbstvermarktung und der peinlichen Partnersuche. Ich will gefunden werden! JETZT! Ich will das volle Programm mit verlieben, verloben, verheiraten. JETZT! Und ja, was schriftlich schon militant rüberkommt, ist in der Realität schlimmer als eine Geschlechtskrankheit oder öffentliches Liebäugeln mit H.C. Strache: beides unter der Gürtellinie!

 Jung, sexy, heiratswillig!

Und dann ist es passiert. Bevor ich mir überhaupt „Jung, sexy, heiratswillig“ auf die Stirn tätowieren lassen konnte, habe ich einen Antrag bekommen. Aber ich muss weiter ausholen. Wer mich kennt, weiß: Gibt es Trash im TV, bin ich ganz vorne dabei. So auch im Jänner, als die neue Staffel „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ lief. Wer mich besser kennt, weiß: Ich schaue solche Shows zwar mit Passion, mache mich aber ebenso leidenschaftlich über den Scheiß lustig. Und wer mich am besten kennt, weiß, dass ich sehr talentiert darin bin, Trinkspiele zu schlechten Fernsehsendungen zu erfinden. Also hab ich heuer das Dschungelcamp interaktiv erlebt, indem ich auf Facebook eine Gruppe gründete und Trink-Regeln dazu erfand. Am ersten Tag waren wir zu dritt und hatten eine Regel, beim Finale waren wir 50 und kämpften mit den finalen 26 Schluckbefehlen. Ja ja, der Klügere kippt nach.

 Verlieben, verloben, verheiraten. JETZT!

Und dann ist er passiert (ja, jetzt komme ich auf den Punkt). Ich kannte die meisten Gruppenmitglieder nicht, aber eines Abends geschah Folgendes: Ich schrieb einen meiner üblichen Lästerkommentar, der – das muss ich ja neidlos anerkennen – enorm lustig war. Ob es um den Verzehr von Schweineanus ging oder Brigitte Nielson und ihr Trauma rund um Sylvester Stallones Schrumpfhoden, ich weiß es nicht, bloß: Auf einmal antwortete ein Typ auf meinen Gag mit: „Heirate mich!“ Und änderte seinen Namen auf Facebook zu einem, bei dem mein Vorname eine große Rolle spielte. Unnötig zu erwähnen, dass mir das doch einen Zentimeter weit schmeichelte. Also checkte ich sein Profil. Und konnte nach dem ersten Foto nicht mehr „JA!“ schreiben, weil ich so stark sabberte, dass die Tastatur meines Notebooks bis zum nächsten Tag verklebt war. Da aber nahm ich mir die Zeit, die Vita meines zukünftigen Mannes zu recherchieren (also ihn manisch zu stalken) – und tropfte erneut meinen Rechner voll. Medizin-Studium (sabber!), Assistenzarzt (sabber!), Mitglied von Ärzte für die dritte Welt (sabber!), heute freier Filmschaffender von Dokumentationsfilmen (sabber!) – ein Lebenslauf, dessen Mischung aus Held in Weiß und kreativem Kopf mich mehr erregte als 20 nackte Matrosen zusammen. Und dann wollte ich erneut das volle Programm mit verlieben, verloben, verheiraten. JETZT!

Um es kurz zu machen: Wir führten zwei Wochen lang eine grandiose Online-Ehe. Nach dem Dschungel ließen wir uns allerdings scheiden. Weil wir dann die Zeit hatten, mal richtig zu reden und er mir vorschlug, mit seinem Lebenspartner auf Facebook befreundet zu sein. Da wollte ich dann selbst gerne in den Dschungel ziehen. Und hab meine Partnersuche vertagt.


 

(Erschienen in: „Kärntner Monat“, Ausgabe 02/2012)

Die, in der ich auf dem Klo bin, als mein Traummann auftaucht

Wissen Sie: Ich habe ja eine Theorie. Immer, wenn mein Traummann auftaucht, bin ich auf der Toilette. Dieser Fluch klebt an mir wie die Intellektuellen einst an Marcel Reich-Ranicki. Ich bin mir insgeheim ziemlich sicher, dass ein paar Partner meiner Freundinnen vom Schicksal eigentlich für mich bestimmt waren und stelle mir folgendes Szenario vor: Während ich auf der Toilette bin, tauchen immer wieder potentielle Traummännern auf. Wenn ich zurückkomme, stehen meine Freundinnen dann schon längst neben den knackigen Jungs und punkten bei ihnen. Das einzige, mit dem ich noch punkten kann, ist eine leere Blase. Weil die Natur mich aufs stille Örtchen treibt anstatt in die Arme meines Traummannes.

 Offenbar geht es beim Schicksal immer nur um das richtige Timing

Es ist doch so: Bei der Suche nach dem richtigen Mann bin ich so erfolgreich wie Armin Assinger im Versuch, hochdeutsch zu sprechen. Es ist eine Kombination aus Talentlosigkeit, schlechten Versuchen und einem boshaften Schicksal. Einmal hatte ich ein Date mit einem Typen, das richtig gut lief und in einer äußerst prickelnden Knutscherei endete. Siegessicher wartete ich auf seinen Anruf, der jedoch nie kam. Wochen später erfuhr ich die Ironie des Schicksals: Am Tag nach unserem Date hatte er einen Autounfall – eine Frau war ihm hinten rein gefahren, es war Liebe auf den ersten Blick, blabla und so weiter. Offenbar geht es beim Schicksal immer nur um das richtige Timing. Bei meinen Eltern war das ja auch so. Jahrelang hatten sie in derselben Firma gearbeitet, ohne sich kennen zu lernen. Bei einem Betriebsausflug passierte es dann, dass mein Vater seinen Reisepass vergessen hatte und einen späteren Bus nehmen musste. Und da setzte er sich zufällig neben meine Mutter. Der Rest ist Geschichte und das Geheimnis einer bald 35-jährigen Ehe.

 Hallo, bist du mein Schicksal?

Als ich letztens in einer Kneipe unterwegs war, kollidierte ich just vor dem  WC mit einem Typen. Nach einem blitzschnellen Abscannen merkte ich: Der gefällt mir. Das beruhte wohl auf Gegenseitigkeit, denn er grinste mich an und wollte sich vorstellen. Doch als ich auf seine ausgestreckte Hand sah, fragte ich nicht: „Hallo, bist du mein Schicksal?“, sondern sagte flapsig, wie ich nun mal bin: „Ich hoffe, du hast dir die Hände gewaschen!“ Weil er es offenbar nicht getan hatte und sein Humor nebst sieben Bieren in der Kanalisation verschwunden war, räumte er peinlich berührt das Feld. Im Nachhinein meinte eine Freundin, dass ich selbst schuld dran sei, dass ich Single bin. Weil ich mit meiner Klappe alle Männer verschrecken würde. Dem widerspreche ich vehement: Der Mann, der für mich gemacht ist, hätte gelacht, sich die Hände gewaschen und mir dann ein Bier gezahlt. Und dann hätten wir aufs Schicksal getrunken, das mich doch nicht grundlos mit einer schwachen Blase ausgestattet hat. Weil man eben doch manchmal am richtigen (stillen) Ort ist.


 

(Erschienen in: „Kärntner Monat“, Ausgabe 01/2009)

Die, in der mich manche Männer mit Geld, Großzügigkeit oder gigantischen Genitalien beeindrucken wollen

Wissen Sie: Manchmal gibt es im Leben einer Frau den Moment, wo sie sich zwischen mehreren Männern entscheiden muss. Klingt schmeichelhaft, ist es aber nicht. Weil zwar geflirtet, gebalzt und (hoch)gestapelt wird, aber leider auch geblendet. So ergeht es allen Frauen irgendwann mal – ich bin da keine Ausnahme. Denn leider ist es so: Aus einer Handvoll Entscheidungsmöglichkeiten, von denen alle bescheiden sind, ist die Wahl, die man trifft, noch immer – ähm: falsch.

Schurke, ich werde dich mit dem Säbel niedermetzeln  – dann ist Mylady Kreulitsch mein!

Klar, heutzutage sind wir emanzipiert und pochen auf unser Recht, selbst zu wählen. Das soll auch so sein, keine Frage. Und dennoch: Insgeheim lasse ich mich gerne erobern. Da sich jedoch Verhaltensrituale, Balzkodex und  Sozialkompetenz im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt haben und pseudo-männliche Entscheidungshilfen in mittelalterlicher Duell-Manier („Schurke, ich werde dich mit dem Säbel niedermetzeln  – dann ist Mylady Kreulitsch mein!“) nicht mehr gültig sind, hat frau heute selbst die Wahl, mit wem sie in eine gemeinsame Zukunft, ins Bett oder ins Verderben geht.

Theoretisch ist das Umworben werden von mehreren Männern eine hübsche Vorstellung, da Balsam fürs Ego. Praktisch ist diese Entscheidung jedoch mindestens genauso schwierig wie die in der anstehenden Landtagswahl. Gerade heute hat man oft den Eindruck, dass es nicht um die beste Wahl, sondern um das geringste Übel geht und aus einem seriösen Wahlkampf eine groteske Posse wird: Vorhang auf! Sie hören: unhaltbare Versprechen! Sie sehen: politische Verbrecher (und lachen über deren Versprecher)! Denn Männer machen gerne Theater und plustern sich auf. Schlimmer als jeder Pfau und egal, ob es um einen Rivalen in der Liebe oder einen Kontrahenten in der Politik geht. Wenn sie sich der alleinigen Gunst einer Frau nicht gewiss sind, neigen sie dazu, wie Politiker im Wahlkampf ihrer beste Seite in den Himmel zu erheben, um ihre schlechten zu vertuschen.

Eine schöne Optik und zwölf Zentimeter sind eben nicht alles.

Glauben Sie mir: Ich habe Männer getroffen, die mich mit Geld, Großzügigkeit oder gigantischen Genitalien beeindrucken wollten. Und ja, ich bin darauf reingefallen. Stellen Sie mir 100 Männer vor. Ich garantiere Ihnen: Ich finde das Arschloch – und verliebe mich. Mein Talent für den falschen Mann ist mindestens genauso groß wie das für falsche Schuhe. Im Regal sehen sie wunderschön aus, aber wenn ich sie trage, tun sie mir weh und ich laufe in mein Unglück. Eine schöne Optik und zwölf Zentimeter sind eben nicht alles.

Deshalb bin ich heute Single. Weil ich künftig bedacht wählen will anstatt übereilt. Ich habe gelernt: erst denken, dann wählen. Und vor allem: zwei Mal hinschauen. Bei jedem Mann – und jedem Politiker. Denn ich will mich nicht mehr falsch entscheiden, um im Laufe von vier Jahren herauszufinden, dass der Held mit Heiligenschein doch nur ein Trottel mit Arschloch-Faktor war.

 

P.S.: Zuschriften von balzenden Politikern und anderen Männern nicht erwünscht!


 

(Erschienen in: „Kärntner Monat“, Ausgabe 03/2009)

Die, in der ich das Wort Hyperkortisolismus rückwärts rülpse

Wissen Sie: Als ich klein war, gab es nichts Schöneres, als krank zu sein. Den ganzen Tag auf der Couch vor dem Fernseher liegen, von meiner Mutter umsorgt werden und die „Bravo“ nicht heimlich lesen, sondern erlaubt, weil man als krankes Kind ja so bemitleidenswert ist, dass man pädagogische Grenzen sprengen kann. Doch sobald ich von zu Hause ausgezogen war und das erste Mal krank wurde, ohne dass sich jemand darum scherte, ob ich genug trinke und die „Bravo“ neben dem Bett liegen habe, wurde ich zwanghaft gesund. Wer sich selbst mal gleichzeitig Essigpatscherln an Händen und Füßen verpasst hat, weiß: Es macht keinen Spaß, in seinem eigenen Salat zu schmoren und in saurer Bettwäsche aufzuwachen. Seitdem bin ich chronisch gesund. Fantasien darüber, einen Tag lang wegen Kopfschmerzen im Bett liegen zu bleiben, habe ich selten. Das ist mein Alltag (schließlich bin ich freie Autorin).

 Wo ist die Pubertät, wenn man sie braucht?

Dafür traf es mich mit voller Wucht, als ich das erste Mal einen kranken Mann erlebte. Und wünsche mich postwendend in die Zeit zurück, in der Jungs doof, New Kids on the Block noch nicht aufgelöst und Schulterpolster so was von hip waren. Wo ist die Pubertät, wenn man sie braucht? Mein damaliger Freund P. war durchaus erwachsen, stand seinen Mann im Beruf, war eloquent, belesen, politisch engagiert. Aber wenn er sich einredete, krank zu werden, verpuffte jedes Grad seines Niveaus im eingebildeten Fieberwahn. Ein bisschen Halsweh? „Es war schön mit dir“, sagte er mit bebender Stimme, „aber es geht zu Ende mit mir.“ Ein bisschen Fieber? „Ich hab die Vogelgrippe“, flüsterte er pathetisch seufzend, „ich muss sterben“. Besonders unterhaltsam wurde es, wenn er versuchte, mit seiner Deppen-Logik seine angebliche Anamnese schlüssig zu reden. „Ich weiß, ich hab jetzt erst eine triefende Nase. Aber das kann schlimmer werden! Und dann rebelliert meine Lunge! Mein Herz! Meine Nieren! In drei Stunden könnte ich schon an einer Lungenentzündung gestorben sein!“ Dazu gab’s dann immer die übliche Show. Röcheln, rotzen, rumjammern – und ein Blick in meine Richtung á la „Du machst es wieder gut.“ Hallo? Wer bin ich denn? Zürich Kosmos?

Eines Tages konnte ich mich rächen. Ich hatte (unvorgetäuschte) Kopfschmerzen und sagte: „Schatz, mein Kopf tut weh – lass uns das vertagen“. Woraufhin er mir erklärte, es wäre wissenschaftlich erwiesen, dass Sex bei Kopfschmerzen die beste Medizin sei. Da konnte ich es mir nicht verkneifen zu sagen: „Schatz, jetzt sind es nur Kopfschmerzen, aber was ist, wenn es nach dem Sex ein Gehirntumor ist?“

Seitdem möchte ich werden wie meine Freundin S. Sie ist eine so starke Persönlichkeit, dass jeder Hypochonder in ihrer Nähe freiwillig pumperlgesund sein möchte. Über Männer, die permanent leiden, macht sie sich lustig, so auch vor einer Weile über einen Bekannten, der mehr Zeit seines Lebens in eingebildete Krankheiten investiert, als ich je benötigen würde, um das Wort Hyperkortisolismus rückwärts zu rülpsen. Eines Tages erfuhr sie, dass dieser Kerl gestorben war. Und sprach mir aus der Seele, als sie spontan rausplatze: „Jetzt übertreibt er aber!


 

(Erschienen in: „Kärntner Monat“, Ausgabe 12/2008)

Die, in der andere Leute Sex haben

Wissen Sie: Ich weiß, Sex sells. Aber jedes Mal, wenn ich mich in einer Kolumne auf die schlüpfrige Schiene begebe, sehe ich meinen Vater vor mir. Wie er bei der Frisöse seines Vertrauens sitzt, den „Kärntner Monat“ liest und sich anhören muss: „Ihre Tochter, die ist ja ein ziemliches Früchtchen … ein bisschen fixiert, gell?“ Deshalb schließe ich an dieser Stelle einen Kompromiss. Ich schreibe über Sex. Aber nicht über meinen. Das sellt sicher auch. Die folgende Geschichte bestimmt. Passt ja auch zu Kärntens berühmtestem Stabreim: Fortgehen, fett werden, fremdgehen.

‚War ich gut?‘ – ‚Ach, wir hatten Sex?‘

Meine Freundin, die an dieser Stelle nicht genannt werden möchte, trank sich eines Nachts nicht nur drei Promille an, sondern auch einen Typen schön und ging mit ihm nach Hause auf ein letztes Bier, was eigentlich – wie jeder weiß – die Metapher dafür ist, dass man sturzbesoffen durchs Bett turnt und am nächsten Morgen beschämt nebeneinander aufwacht. Nach dem ersten peinlichen Moment („Wie war noch mal dein Name?“) und Rekonstruktionen der letzten Nacht („War ich gut?“ – „Ach, wir hatten Sex?“), einigten sie sich pragmatisch („Wenn wir schon mal nackt sind …“) darauf, dass sie bestimmt nicht grundlos miteinander im Bett gelandet waren und wollten ihre frisch gewonnene Sympathie darin ausdrücken, jetzt mal Sex zu haben, an den sie sich auch erinnern konnten. Gaben sich die Hand drauf und legten los. Doch genau in dem Augenblick, in dem die beiden es in der Leibesmitte kräftig klingeln lassen wollten, klingelte sein Handy. Öha!

Und dann fing der Erotik-Krimi an: Als er auf das Display sah, schoss das Blut aus seiner Leibesmitte schneller, als er „In flagranti“ sagen konnte, nach oben. Hochrot nahm er den Anruf an, stotterte ein paar Worte, legte auf und sprang panisch aus dem Bett. „Scheiße, meine Freundin ist auf dem Weg hierher!“ brüllte er und deutete ihr mit einer eindeutigen Geste an, dass sie sich gefälligst anziehen und schleichen sollte. Doch er hatte nicht mit meiner Freundin gerechnet. Die begann, übers ganze Gesicht zu strahlen. „Geil! So etwas kenne ich nur aus dem Fernsehen!“ Und während sein Gesicht langsam die Farbe der weißen Bettwäsche annahm und er hektisch versuchte, auf einem Bein in seine Unterhose zu steigen und meine Freundin mit dem anderen aus dem Bett zu treten, setzte die sich entspannt auf, schob sich ein Kissen in den Rücken und zündete sich erwartungsvoll eine Zigarette an. Fehlte nur, dass sie ihn um einen Becher Popcorn und ein paar Käse-Nachos gefragt hätte, um sich ihre eigene Version von „Eine verhängnisvolle Affäre“ aus der ersten Reihe anzusehen.

Das tat sie dann aber doch nicht, da der Knabe fast schon Schaum vor dem Mund hatte und bedenklich mit seinen Extremitäten zuckte. Sie fand, es wäre vergebene Liebesmüh gewesen, wenn ihn ein Schlaganfall dahinraffen würde, ehe seine Freundin ihn in flagranti erwischt hatte, also räumte sie gönnerhaft das Feld.

Mein Vater hat seiner Frisöse übrigens geantwortet: „Ganz der Papa“. Jetzt liest er den „Kärntner Monat“ lieber bei der Pediküre.


 

(Erschienen in: „Kärntner Monat“, Ausgabe 03/2010)

Die, in der niemand über schlechten Sex lachen will

Wissen Sie: Als ich dreizehn war, verliebte ich mich im Ferienlager unsterblich in B. Doch nach drei Tage Beziehung kam es zum peinlichen Showdown. Er besuchte mich in meinem Zimmer, aber da ich es mit vier anderen Mädchen teilte, zogen wir uns auf den Balkon zurück. Die Sterne über uns strahlten, wir lauschten in die Stille der Nacht und küssten uns – bis die Ruhe deutlich hörbar unterbrochen wurde, als mein Magen rebellierte und ich B. in den Mund rülpste. Danach küsste er mich nicht mehr. Weil wir den Fehler machten, die Panne tot zu schweigen, anstatt uns darüber lustig zu machen. Denn Sex ist, wenn man trotzdem lacht. Vor allem über sich selbst.

Während ich meine blauen Flecke zählte und hysterisch gackerte, drehte er sich verschämt zur Seite und zweifelte an seiner Manneskraft.

So wie unlängst beim Jahreswechsel, als es im Freundeskreis wieder mal um Sex ging. Und ich musste die Hose runterlassen und gestehen, dass ich genau diese im Jahr 2007 immer anbehalten hatte. „Um meine Sex-Quote von 2007 zu verdoppeln, muss ich 2008 nur einmal Sex haben“, sagte ich feixend und lachte herzhaft über mich. Und nahm mir vor, dass im neuen Jahr alles anders werden würde. Sex noch dieses Jahr! Das dachte ich zumindest. Ich verbrachte kürzlich ein Wochenende bei einem Bekannten. Wir waren unterwegs auf Kneipen-Tour und hatten bald mehr Promille als Paris Hilton Gehirnwindungen, bis wir irgendwann in seinem Schlafzimmer endeten beim hoffnungsvollen Versuch, Sex zu haben. Doch offenbar lag Murphy’s Gesetz zwischen uns, denn alles ging schief, was schief gehen kann. Mein linkes Knie krachte gegen seine Nase, sein Kopf donnerte gegen mein Kinn, und als er mich nach weiter oben im Bett schob, um mich nach allen Regeln der Kunst zu lieben, knallte er meinen Kopf gegen die holzvertäfelte Wand, dass ich mehr Sternchen sah, als bei RTL je interviewt wurden. Und wieder passierte das, was mir als 13-Jährige widerfahren war. Er konnte nicht darüber lachen. Während ich meine blauen Flecke zählte, hysterisch gackerte und im Geiste diese Kolumne formulierte, drehte er sich verschämt zur Seite und zweifelte an seiner Manneskraft.

Die einzige Größe, auf die es im Bett ankommt, ist Humor!

Weil in dieser Nacht nichts mehr groß wurde außer seinen Komplexen, verkniff ich mir jedes weitere Herumulken – bis zum nächsten Abend. Wir waren mit seinen Freunden essen, ich prostete ihm zu. Da brachte er die Plattitüde: „Schau mir in die Augen, sonst hast du sieben Jahre schlechten Sex“. Und ich konterte: „Ich dachte, das hatten wir schon gestern!“ Zufällig saß Murphy’s Gesetz erneut neben uns, sodass nicht nur er, sondern all seine Freunde meine Aussage hörten und mich für den Rest des Abends eisern anschwiegen und mieden, als wäre ich die Brut Satans. Und ich frage mich: Warum können Männer bloß nicht über Pannen im Bett lachen? Die einzige Größe, auf die es dort ankommt, ist doch Humor!

Sex 2008? Von wegen. Er hat sich seit diesen Tagen nicht mehr gemeldet. Vielleicht habe ich es verdient. Aber vielleicht hätte er einfach mit Humor ins Bett gehen sollen statt mit mir.


 

(Erschienen in: „CHICA“, Ausgabe 02/2008)